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 Die Legende lebt! Meine Romanfigur Isern Hinnerk auf dem Beckdorfer Blidenfest 2013 - perfekt inzeniert von Kay Stiegler.

Foto: D. Alsdorf

 

 Herzlich Willkommen! 

 Ich freue mich, dass Sie meine Homepage entdeckt haben.

Ich erkunde Geschichten aus der Vergangenheit der Region zwischen Weser und Elbe und entwickele daraus Berichte, Kurzgeschichten und Romane. Auf meiner privaten Homepage finden Sie Infos und Fotos zu meinen Büchern, Projekten und was mich sonst noch so bewegt.

Viel Spaß beim Stöbern! 

aus dem Land zwischen Oste und Elbe

 Foto: D. Alsdorf

 

      

 

 

Fotos: D. Alsdorf 

 

 

Unter dem Link MEINE BÜCHER finden Sie viele Fotos, unveröffentlichte Texte und Hintergrundinfos zu meinen drei historischen Romanen, die alle nach wahren Fällen geschrieben wurden. Fotos der Schauplätze und einige Wegbeschreibungen finden Sie dort ebenfalls. Des weiteren werden meine beiden Geschichtenbücher und eine Auswahl jener Anthologien vorgestellt, in denen ich mit Geschichten vertreten bin.

Unter BERICHTE finden Sie eine kleine Auswahl meiner sonstigen Beiträge für Zeitungen, Jahrbüchern uam. sowie Bilderseiten.

Meine Bücher und Berichte sind geprägt von der Archäologie, der ich von Kindesbeinen an treu geblieben bin. Gepaart mit kriminalistischen Spürsinn, der mir als Ausgräber ohnehin in die Wiege gelegt wurde, entstehen so aus Archivalien und archäologischen Befunden Geschichten, aus denen sich zuweilen ganze Romane entwickeln. Eine Biografie finden Sie unter dem Link ÜBER MICH.

Und wenn Sie eine Frage haben - meine Mailadresse steht unten auf dieser Seite.
  

Pressefoto: Am Schauplatz der Hinrichtung von Anna und Claus in Himmelpforten.

Foto: A. Alsdorf 

Meine Bücher im Spiegel von Pressemeldungen: 

Anna aus Blumenthal

 Die Geschichte des Liebespaares Anna und Claus - Liebe bis in den Tod - vereint in zwei Romanen.

Foto: D. Alsdorf 

  Nach einem wahren Kriminalfall

 Um ihrer blinden Mutter das Armenhaus zu ersparen, geht die junge Anna im Herbst 1832 widerwillig eine arrangierte Ehe ein. Eine Verbindung mit fatalen Folgen. Denn die Ehe mit dem brutalen, 30 Jahre älteren Witwer Cord Meyer, wird für die junge Frau schon bald zur Hölle. Ihre heimliche wie verbotene Liebe zu ihrem Stiefsohn Claus endet schließlich in einer Tragödie…

Die Legende des Mörderpaares Anna und Claus aus Blumenthal im Tal der Oste gehört seit rund 170 Jahren zu den unsterblichen Geschichten jenes stillen Flusses im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks. Kaum ein Kriminalfall jener Zeit erregte damals so viel Aufsehen und Anteilnahme. Wie seine schreckliche öffentliche Ahndung. Doch was geschah damals wirklich auf jenem einsamen Bauernhof, welche Umstände führten zu einem der spektakulärsten Mordfälle im damaligen Königreich Hannover?

Dietrich Alsdorf hat in seinem Debütroman den historischen Kriminalfall noch einmal aufgerollt. Die Geschichte der Anna, die zerrissen zwischen Pflicht und Herz einen bitteren Weg zu gehen hat, an deren Ende der Henker wartet.

Das Grab von Anna und Claus in Himmelpforten (fürs Foto markiert mit einem historischen Grabkreuz).

Foto: D. Alsdorf

 

Abels Blut 

Die "Räuberbande" des Cord Meyer - nachgestellt anläßlich einer Exkursion. 

Foto: D. Alsdorf

Die zahlreichen Leserinnen und Leser des bekannten Historienkrimis „Anna aus Blumenthal“ von Dietrich Alsdorf können sich freuen: Der Fortsetzungsroman „Abels Blut“ ist auf dem Markt und erzählt die Vorgeschichte der tragischen Liebe zwischen Anna und Claus

Die 30jährige Bäuerin Abel stirbt gleich auf den ersten Seiten des packenden Romans. Ihre letzten Worte auf einem einsamen Moordamm gelten ihrem kleinen Sohn Claus, sie in der Stunde des Todes nicht alleine zu lassen. Doch der Junge läuft weinend davon, um Hilfe zu holen. Vergebens. Abel stirbt für sich allein und kann nicht mehr verhindern, dass der Kleine in die Obhut seines kriminellen Vaters fällt …

Wer seinerzeit „Anna aus Blumenthal“ verschlungen hat, kommt um diesen Roman nicht herum, hofft Autor Dietrich Alsdorf, der durch seine Leser zu dieser „Fortsetzung“ die eine Vorgeschichte ist, förmlich überredet wurde. Auf Lesungen und Exkursionen zu den Schauplätzen des Anna-Romans wurde er mit vielen Fragen nach Claus und seinem Verhältnis zu seinem Vater, dem Verbrecher Cord Meyer konfrontiert. Wieso nahm der Vater seinem Sohn die Braut, wollten die Leser wissen. „Abels Blut“ gibt nun umfassend Auskunft über die Vorgeschichte dieses Dramas und führt ins Bützflether Moor des Jahres 1830:

In mondhellen Nächten zieht es den zwielichtigen Moorbauern Cord Meyer auf Raubzügen hinaus in die Elbmarsch und an die Oste. Begleitet wird er häufig von seinem Sohn Claus, den eine besondere Freundschaft mit dem Vater verbindet. Die versprochene Hofnachfolge vor Augen mag Claus nicht einsehen, dass ihn seine Willfährigkeit eines Tages in den Abgrund reißen kann. So jedenfalls mahnen seine beiden Onkel Peter und Jacob, die den Sohn ihrer früh verstorbenen Schwester Abel auf den rechten Weg zurückführen wollen. Als Claus als williger Helfer des Vaters den Hof des Nachbarn anzündet, kommen ihm erste Zweifel. Als der Vater aber mit seinen Kumpanen mehrere brutale Morde begeht, flieht Claus ins nahe Stade. Und in die Arme von Anna, die er dort durch Zufall kennen und lieben lernt. Doch um die Erlaubnis für eine Ehe zu bekommen, ist er auf die Gunst seines Vaters angewiesen. Claus merkt zu spät, was er mit seiner Schwärmerei für Anna bei seinem Vater auslöst …

„Der Roman endet im Wesentlichen dort, wo „Anna aus Blumenthal“ beginnt“, erzählt der Autor, der sich eng an die historischen Fakten gehalten hat. „Alle im Buch geschilderten Verbrechen sind tatsächlich so passiert, dokumentiert in den damaligen Amtsblättern.“ Und bei der Rekonstruktion der damaligen familiären Verflechtungen half dem Autor die Bützflether Familienforscherin Christine Seemann, die an einem Buch über die Familien und Höfe am Bützflether Moor arbeitet.

Wie in seinem Romanerstling legte Alsdorf wieder besonderen Wert auf die Schilderung der damaligen bäuerlichen Lebensverhältnisse. In „Abels Blut“ geht es nicht nur um die zarten Bande zwischen der lebensfrohen Magd Anna und dem eher schüchternen Claus, der sein plötzliches Glück nicht fassen mag, sondern auch um Gerüchte und Aberglauben, die an langen Winterabenden, wenn die Familien rund um ihre wärmenden Herdfeuer saßen, zuweilen ins Kraut schossen. Von den Rothaarigen war da schon beim Branntwein gelegentlich mal die Rede, „den Füchsen“, die den Männern den Kopf verdrehten. Und von der unheimlichen Epilepsie, der Strafe Gottes, die so manches Kind dahinraffte und als unheilbar galt. Man mag es heute kaum glauben: Die Verzweifelten und Kranken warteten auf Menschenblut – dem Blut von Gerichteten, dem besondere und einmalige Heilkräfte nachgesagt wurde. Auch Claus wird am Ende seines jungen Lebens ein solcher Wunsch angetragen. Doch mehr mag der Autor nicht verraten. (PM)

 

  

Der "Isern Hinnerk" - neben Claus Störtebecker eine der großen Sagengestalten des Elbe-Weser-Dreiecks

 

Foto: D. Alsdorf

Schon 50 Jahre vor dem legendären Seeräuber Claus Störtebecker trat in Norddeutschland eine weitere nicht minder umstrittene Persönlichkeit in das Licht der Geschichte.

„Isern Hinnerk“, wurde er genant, der eiserne Hinrik oder auch Heinrich. Viele Schauergeschichten ranken sich um den ungestümen Ritter. Er geriet zur Hoffnung der unterdrückten Marschenbewohner, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts an der Elbe um ihre Autonomie kämpften. Und der erklärte Feind des Bremer Erzbischof Johann Grand, den der Papst widerrechtlich als Landesfürst inthronisiert hatte. Dessen Chronist überlieferte ihn als „Verächter Gottes“ und einen „Feind der Geistlichen und des Adels“.

Was ließ den Spross einer begüterten Familie, die zur Horneburger Burgmannschaft gehörte, zu einem Rebell gegen die Landesherrschaft werden, dem es im Handstreich gelang, die wichtigste bremische Burg Vörde (heute Bremervörde) zu besetzen und gegen alle Widerstände jahrelang zu halten?

Seine charismatische Erscheinung, die er zweifellos besaß, konnte auch eine jahrelange Kerkerhaft nicht brechen. Sein letztlich erfolgreicher Kampf gegen den verhassten Landesfürsten machte ihn unsterblich.

Der Stader Autor Dietrich Alsdorf, der 2007 mit seinem viel beachteten Romandebüt „Anna aus Blumenthal“ bereits einer regionalen Sage auf die Spur ging, versucht die Rehabilitierung des zur Legende verklärten Bösewichts. Er schildert unter Verwendung aller Legenden und Quellen die turbulenten Jugendjahre des Ritters, dessen Naivität in einer blutigen Schlacht gegen die Dithmarscher bricht und ihn in Konflikt mit dem damaligen Herrschaftssystem bringt. Aus einer lokalen Fehde mit den Rittern von Brobergen entspinnt ein Krieg, der am Ende mit der historisch belegten Belagerung seiner Burg Dannsee bei Beckdorf nahe Buxtehude seinen Höhepunkt erfährt. (PM)

 

 Ufergeflüster ...

Geschichten entlang der Oste

Foto: D. Alsdorf 

 Der in Stade lebende Autor Dietrich Alsdorf, bekannt geworden durch seine Romane „Anna aus Blumenthal“, „Isern Hinnerk“ und "Abels Blut", hat einen neuen Geschichtenband geschrieben. Das Taschenbuch „Ufergeflüster“ vereint 21 unterschiedliche Geschichten, die alle mehr oder weniger mit der Oste zu tun haben. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der oberen Oste – zwischen Bremervörde und Sittensen. Eine Gegend, die voll von historischen Ereignissen ist. So thematisiert der Autor zum Beispiel einen wahren Mordfall aus dem Jahre 1807. Im unheimlichen Wald des Düngel bei Brauel ermordet ein Mann seinen Freund. Hintergrund: Der Streit um eine Frau. Alsdorf schildert den Fall aus der Sicht von zwei Bauernmädchen. Der Mörder wird schließlich vor Tausenden Menschen bei Zeven grausam hingerichtet. Eine weitere Geschichte beschäftigt sich mit der sagenumwobenen Heilsburg bei Weerzen. Lebte hier einst tatsächliche die Gudrun aus der „Gudrunsage“? Und mit den alten Mythen der Ostegegend geht es weiter. So verleiht der Autor den Geschichten um den Tod der Zwillingsschwestern von Elm ein neues Gewand und versucht, den Mythos um die geheimnisvolle „weiße Frau“ von Bremervörde zu entzaubern. Mehrere Geschichten schildern Schicksale aus den Kriegszeiten der Region. Das beginnt mit den Wikingereinfällen im 10. Jahrhundert, als ein Normannenheer, von der Weser kommend, vor der Oste in ein Moor gelockt wurde und endet mit der Verhaftung von Gestapochef Himmler in der Nähe von Selsingen im Mai 1945. Zu den eindrucksvollen Beiträgen des Buches gehört der „Zug der Toten“, eine traurige Reminiszenz an die politische Vergangenheit: Über den Bahnhof Brillit wurden Menschen aus dem KZ Neuengamme nach Sandbostel gebracht – entkräftet und zerschunden. Der Autor bindet das Geschehen in die Liebesgeschichte einer jungen deutschen Frau mit einem sowjetischen Gefangenen ein. Auch autobiografische Kurzgeschichten flossen in das Buch – so die Aufklärung eines Fliegerschicksals bei Tiste oder der Absturz eines britischen Bombers bei Elm. (PM)

 

 

   

Kontakt: alsdorf.stade (at) web.de

 

 © D. Alsdorf 2013

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